Übrige Spendengelder und die Zukunft des Hafens

Auf unserer vorerst letzten Zusammenkunft der Bürgerinitiative „Für Halle“ am 11.09.2018 wurde über die Verwendung der übrigen Spendengelder diskutiert. Für den Zweck der Verhinderung der Reifenverbrennungsanlage im Hafen Trotha wurden über einen Zeitraum von knapp 8 Jahren eingeworbene Spenden treuhänderisch verwaltet. Da die letzten Rechtsstreitigkeiten für uns vorteilhaft verliefen und unser Anwalt auf seine Kosten verzichtete sind wir in der glücklichen Lage, Restgelder vom 2500 EUR zu spenden. Die Summe wird zu gleichen Teilen an die folgenden im Stadtgebiet Halle gemeinnützigen Projekte bzw. Organisationen aufgeteilt:

GOLDBERG 20 Halle/Saale als Teil des Paritätischen Sozialwerks Behindertenhilfe

Villa Jühling e.V. in der Semmelweisstraße 6 | 06120 Halle/Dölau

Unser langfristiges Ziel, das Hafengelände Halle-Trotha mit seinen denkmalgeschützten Speichern in die Nutzung von emissionsfreiem Gewerbe oder als Räume für die Universität am Beispiel der Speicherstadt Münster umzuwandeln, haben wir nicht aufgegeben.
Auch die mögliche Nutzung des sensiblen hochwassergefährdeten Gebietes nahe der Saale als Areal für Camping und Caravan und des sanierten Hafenbeckens als Marina für Sportboote möchten wir immer wieder anregen.
Die derzeitigen halleschen Stadträte bringen leider keine Mehrheit zu Stande, um einen dazu passenden Bebauungsplan für dieses emotionsgeladene Gebiet in Auftrag zu geben. Damit bleibt uns möglicherweise nur zu warten, bis eine neue jüngere Generation im Stadtrat das Potential dieses Gebietes erkennt und entsprechend handelt. In diesem Sinn kann man das passende Kreuzchen bei der Stadtratswahl am 26.5.2019 setzen.

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