Leitlinie

Wir werben für ein Umdenken bei der Entwicklung des Hafens in Halle-Trotha und setzen uns hier aktiv für eine grundsätzliche Abkehr emissionsbehafteter Industrie im Stadtgebiet ein.
Wir sehen die geplante Nordtangente mit dem Saaleübergang am Hafen Trotha sehr kritisch und unterstützen die Bürgerinitiative NEIN zur Nordtangente! Wer Straßen sät, der wird Verkehr ernten. Die Lebensqualität der anliegenden Bewohner der geplanten Trasse im Norden von Halle und dem angrenzenden Saalekreis wäre dadurch deutlich beeinträchtigt.
Wir fordern von der Politik ein Überarbeitung des Flächennutzungsplans für das gesamte Hafengelände welches sich im Hochwasserrisikogebiet (HQ100) befindet.
Wir unterstützen ausdrücklich eine umweltverträgliche Nutzung des hochwassergefährdeten Geländes, z.B. als emissionsfreies Gewerbegebiet, oder auch als Camping- und Caravanplatz mit Yachthafen, als Veranstaltungsareal mit begleitendem Gewerbe, auch eine Nutzung der denkmalgeschützten Speichergebäude für gewerbliche Büroräume, für unsere Universität, wie das z.B. in Münster geschehen ist, oder auch exklusive Eigentumswohnungen sind für uns denkbar.
Beispiel Speicherstadt Münster

Mit Hilfe spendenwilliger Unterzeichner der Petition Openpetition konnten wir zwei Kläger ausreichend finanziell unterstützen, so dass sie gegen den Genehmigungsbescheid des Landesverwaltungsamtes zum Bau einer Altreifenverwertungsanlage am Hafen Halle-Trotha Klage einreichen konnten. Die Klage wurde angenommen und daraufhin hat sich der Investor zurückgezogen. Das Verfahren wurde 2017 beendet und die Anlage nicht gebaut.Damit es aber dabei bleibt und ähnliche emmissionsbehaftete Investitionen künftig ausgeschlossen werden, muss der Stadtrat sich für ein neues Hafenkonzept positionieren und dafür werden wir künftig unsere Kraft einsetzen.

Die Petition „Keine krebsauslösenden Abgase! Verhindert die Altreifenverwertungsanlage am Hafen Halle-Trotha“ konnte bis zur Übergabe an den Oberbürgermeister fast 8200 Unterschriften bei Bürgerinnen und Bürgern aus Halle und den angrenzenden Gemeinden sammeln.

Bei dem vom Oberbürgermeister eingerichteten Runden Tisch konnten wir unsere Sicht auf die zu verhindernde Anlage weit in die Fraktionen des Stadtrates tragen.
Über unseren bisherigen Teilerfolg sind wir sehr glücklich und bedanken uns bei den vielen Sympathisanten, Unterstützern und Teilnehmern aus der gesamten Bevölkerung.

Wir fühlen uns basisdemokratisch, überparteilich und sind keinem Verband oder Verein verpflichtet.

OpenpetitionLink zu den Stellungnahmen der Stadträte zur Petition!
Openpetition

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