Leitlinie

Wir werben für ein Umdenken bei der Entwicklung des Hafens in Halle-Trotha und setzen uns hier aktiv für eine grundsätzliche Abkehr emissionsbehafteter Industrie im Stadtgebiet ein.
Wir fordern von der Politik ein Überarbeitung des Flächennutzungsplans für das gesamte Hafengelände welches sich im Hochwasserrisikogebiet (HQ100) befindet.
Wir unterstützen ausdrücklich eine umweltverträgliche Nutzung des hochwassergefährdeten Geländes, z.B. als emissionsfreies Gewerbegebiet, oder auch als Camping- und Caravanplatz mit Yachthafen, als Veranstaltungsareal mit begleitendem Gewerbe, auch eine Nutzung der denkmalgeschützten Speichergebäude für gewerbliche Büroräume, für unsere Universität, wie das z.B. in Münster geschehen ist, oder auch exklusive Eigentumswohnungen sind für uns denkbar.
Beispiel Speicherstadt Münster

Wir stemmen uns gegen den schleichenden Ausbau dieses Risikogebietes zum Chemiepark. Wir haben Angst um unsere Gesundheit und die unserer Kinder.

Mit Hilfe spendenwilliger Unterzeichner der Petition Openpetition konnten wir zwei Kläger ausreichend finanziell unterstützen, so dass sie gegen den Genehmigungsbescheid des Landesverwaltungsamtes zum Bau einer Altreifenverwertungsanlage am Hafen Halle-Trotha Klage einreichen konnten. Die Klage wurde angenommen und daraufhin hat sich der Investor zurückgezogen. Das Verfahren ist damit ruhend, aber nicht beendet. Wir gehen davon aus, dass mit dem bis Juni 2017 geltenden Genehmigungsbescheid keine Anlage mehr gebaut werden wird.

Damit es aber dabei bleibt und ähnliche emmissionsbehaftete Investitionen künftig ausgeschlossen werden, muss der Stadtrat sich für ein neues Hafenkonzept positionieren und dafür werden wir künftig unsere Kraft einsetzen.

Die Petition „Keine krebsauslösenden Abgase! Verhindert die Altreifenverwertungsanlage am Hafen Halle-Trotha“ konnte bis zur Übergabe an den Oberbürgermeister fast 8200 Unterschriften bei Bürgerinnen und Bürgern aus Halle und den angrenzenden Gemeinden sammeln.

Bei dem vom Oberbürgermeister eingerichteten Runden Tisch konnten wir unsere Sicht auf die zu verhindernde Anlage weit in die Fraktionen des Stadtrates tragen. Wir hoffen, den Runden Tisch bezüglich der Neuausrichtung des Hafengeländes nun wieder beleben zu können.
Dazu werden wir in den kommenden Wochen diskutieren und neue Wege und Ziele ins Auge fassen.

Über unseren bisherigen Teilerfolg sind wir sehr glücklich und bedanken uns bei den vielen Sympathisanten, Unterstützern und Teilnehmern aus der gesamten Bevölkerung.

Wir fühlen uns basisdemokratisch, überparteilich und sind keinem Verband oder Verein verpflichtet.

OpenpetitionLink zu den Stellungnahmen der Stadträte zur Petition!
Openpetition